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Architekturplakate von Italien

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Architettura Italiana

Architettura Italiana
70 x 100 cm
AP 553 -> Bestellen

Vedute della Città Ideale

Vedute della Città Ideale
70 x 100 cm
AP 515 -> Bestellen

Pisa, Campanile

Pisa, Campanile
47 x 100 cm
AP 358 -> Bestellen

Ercolano, Terme Suburbane

Ercolano, Terme Suburbane
68,7 x 100 cm
AP 525 -> Bestellen

Piero della Francesca, Trionfo

Piero della Francesca, Trionfo
68,7 x 100 cm
AP 529 -> Bestellen

Giusto Utens, Ville Medicee

Giusto Utens, Ville Medicee
70 x 87,5 cm
AP 513 -> Bestellen

Giusto Utens, Palazzo Pitti

Giusto Utens, Palazzo Pitti
68,7 x 49,8 cm
AP 217 -> Bestellen

Giusto Utens, Villa della Petraia

Giusto Utens, Villa della Petraia
68,7 x 49,8 cm
AP 218 -> Bestellen

Perugia, Palazzo dei Priori

Perugia, Palazzo dei Priori
59,4 x 84,1 cm
AP 359 -> Bestellen

Certosa di Pavia

Certosa di Pavia
59,4 x 84,1 cm
AP 360 -> Bestellen

Pisa, Duomo

Pisa, Duomo
59,4 x 84,1 cm
AP 328 -> Bestellen

Orvieto, Duomo

Orvieto, Duomo
59,4 x 84,1 cm
AP 329 -> Bestellen

Urbino, Palazzo Ducale

Urbino, Palazzo Ducale
59,4 x 84,1 cm
AP 715 -> Bestellen

San Gimignano

San Gimignano
84,1 x 59,4 cm
AP 714 -> Bestellen

La Città Ideale

La Città Ideale
138 x 59 cm - AP 531 -> Bestellen
100 x 37 cm - AP 312 -> Bestellen

Italien - Genua und MailandPosterPosterPosterImpressumItalien - Palladio

Italienische Baukunst: Antike, Mittelalter und Renaissance

Die fünfzehn Motive führen von einem außergewöhnlich gut erhaltenen römischen Bad über Kathedralen, Kommunalpaläste und Geschlechtertürme bis zu den Residenzen und Bildwelten der Renaissance. Neben präzisen Architekturansichten stehen vergleichende Tafeln, Stadtpanoramen und Gemälde, die zeigen, wie eng Baukunst in Italien mit politischer Repräsentation, religiösem Leben und neuen Vorstellungen von Stadt und Landschaft verbunden war.

AP 553 · Architekturgeschichte im Vergleich

Architettura Italiana ordnet ausgewählte Meisterwerke von der römischen Antike bis zum späten 18. Jahrhundert als vergleichende Aufrisse. Maßstab, Proportionen und charakteristische Silhouetten lassen sich dadurch unmittelbar gegenüberstellen. AP 553 macht sichtbar, wie antike Säulenordnungen, Kuppeln, Fassaden und Zentralbauten in späteren Jahrhunderten aufgegriffen und neu gedeutet wurden.

AP 525 · Die Suburbanen Thermen von Herculaneum

Die Suburbanen Thermen lagen außerhalb der Stadtmauer zwischen dem antiken Herculaneum und der damaligen Küste. Ihr Kern entstand in augusteischer Zeit; nach dem Erdbeben von 62 n. Chr. wurde die Anlage erweitert, bevor der Vesuvausbruch von 79 n. Chr. sie verschüttete. Die drei Ebenen verbanden eine Terrasse für körperliche Übungen mit Baderäumen sowie der Wasser- und Heiztechnik. AP 525 zeigt den außergewöhnlich vollständig erhaltenen Innenraum eines der besterhaltenen römischen Badegebäude.

AP 358 und AP 328 · Dom und Campanile von Pisa

Der 1064 gegründete und 1118 geweihte Dom von Pisa wurde von Buscheto begonnen und unter Rainaldo erweitert; seine Fassade aus hellem und dunklem Stein war im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts vollendet. Der freistehende Campanile entstand ab den 1170er-Jahren. Wegen des nachgiebigen Baugrunds neigte er sich bereits während der langen Bauzeit und wurde gerade dadurch zum berühmtesten Bestandteil der Piazza dei Miracoli. AP 328 konzentriert sich auf die mehrgeschossigen Blendarkaden der Domfassade, AP 358 auf den offenen Säulenkranz und die unverwechselbare Neigung des Glockenturms.

AP 329, AP 360 und AP 359 · Sakralbau und kommunale Macht

Die Fassade des Doms von Orvieto wurde um 1310 unter Lorenzo Maitani begonnen und bis 1532 architektonisch vollendet. Reliefs, Skulpturen, vergoldete Bronzen und goldgrundige Mosaiken machen AP 329 zu einer Studie gotischer Bildarchitektur. Die Certosa di Pavia entstand auf Wunsch Gian Galeazzo Viscontis ab 1396 als Kloster und dynastisches Mausoleum; ihre reich mit Reliefs, Marmorintarsien und Statuen besetzte Front verbindet spätgotischen Aufbau und lombardische Renaissance (AP 360). Einen weltlichen Gegenpol setzt AP 359: Der Palazzo dei Priori in Perugia wurde ab 1293 in mehreren Phasen errichtet. Seine Dreifachfenster und das große gotische Portal verkörpern bis heute die kommunale Selbstverwaltung der mittelalterlichen Stadt.

AP 715 und AP 714 · Urbino und San Gimignano

Federico da Montefeltro ließ Urbino in der Mitte des 15. Jahrhunderts grundlegend erneuern. Sein von Luciano Laurana und Francesco di Giorgio Martini geprägter Palazzo Ducale verband vorhandene mittelalterliche Bauten zu einer Residenz, die Hof, Verwaltung und humanistische Kultur als „Stadt in der Stadt“ zusammenführte; AP 715 zeigt ihre repräsentative Fassade. AP 714 widmet sich dagegen der vertikalen Silhouette San Gimignanos. Entlang der Via Francigena errichteten vornehme Familien im 11. bis 13. Jahrhundert wohl rund 72 Turmhäuser als Zeichen von Wohlstand und Macht. Vierzehn sind erhalten und bewahren den außergewöhnlich geschlossenen Charakter der mittelalterlichen Hügelstadt.

AP 515, AP 531, AP 312 und AP 529 · Idealstadt und Hof von Urbino

AP 515 vereint drei verwandte Idealstadtbilder des späten 15. Jahrhunderts, die heute in Urbino, Baltimore und Berlin aufbewahrt werden; ihre Urheberschaft ist bis heute umstritten. Zentralperspektive, regelmäßige Plätze und eine an der Antike orientierte Architektur entwerfen die Stadt als harmonisch geordneten Raum. AP 531 und die kleinere Ausgabe AP 312 isolieren das berühmte Urbiner Bild. AP 529 ergänzt diese Architekturvision um höfische Selbstdarstellung: Das Motiv zeigt Federicos Triumphwagen von der Rückseite des um 1473 bis 1475 entstandenen Doppelporträts Piero della Francescas. Tugendfiguren und die lateinische Inschrift stellen die Herrschaft des Herzogs in einen humanistischen Bedeutungsrahmen.

AP 513, AP 217 und AP 218 · Giusto Utens und die Medici-Villen

Der flämische Maler Giusto Utens schuf im Auftrag Großherzog Ferdinands I. vierzehn Lünetten mit Ansichten toskanischer Medici-Villen. Ihre erhöhten Blickpunkte erfassen Gebäude, Gärten, Wege und landwirtschaftlich genutzte Umgebung als zusammenhängende Anlagen. AP 513 führt die Serie vor Augen; AP 217 hebt den Palazzo Pitti mit den Boboli-Gärten und dem Forte di Belvedere hervor, AP 218 die Villa La Petraia. Die Bilder sind zugleich Architekturporträts und Dokumente einer Residenzkultur, in der Gartenkunst, Landschaft und fürstliche Repräsentation untrennbar verbunden waren.