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Architekturplakate von Berlin

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Berlin, Siegessäule

Berlin, Siegessäule
47 x 100 cm
AP 385 -> Bestellen

Berliner Blick

Berliner Blick
37 x 100 cm
AP 386 -> Bestellen

Berlin, Dom

Berlin, Dom
70 x 100 cm - AP 558 -> Bestellen
50 x 70 cm - AP 227 -> Bestellen

Das alte Berlin

Das alte Berlin
70 x 100 cm
AP 555 -> Bestellen

Berliner Baukunst

Berliner Baukunst
70 x 100 cm
AP 556 -> Bestellen

Das Berliner Schloß

Das Berliner Schloß
65,2 x 100 cm
AP 410 -> Bestellen

Berliner Architektur

Berliner Architektur
59,4 x 84,1 cm
AP 303 -> Bestellen

Büste der Nofretete

Büste der Nofretete
50 x 70 cm
AP 232 -> Bestellen

Berlin, Königliches Schloß

Berlin, Königliches Schloß
100 x 70 cm - AP 557 -> Bestellen
70 x 50 cm - AP 226 -> Bestellen

Eduard Gärtner, Das Friedrichsforum unter den Linden

Eduard Gaertner, Das Friedrichsforum unter den Linden
100 x 70 cm
AP 302 -> Bestellen

Berlin, 'Unter den Linden' im Jahr 1820

Berlin, 'Unter den Linden' im Jahr 1820
100 x 70 cm
AP 301 -> Bestellen

Berlin, Brandenburger Tor

Berlin, Brandenburger Tor
84,1 x 59,4 cm
AP 306 -> Bestellen

Andreas Schlüter, Das königliche Schloß in Berlin

Andreas Schlüter, Das königliche Schloß in Berlin
121 x 56,5 cm
AP 409 -> Bestellen

Berlin, Bauakademie

Berlin, Bauakademie
70 x 50 cm
AP 228 -> Bestellen

Berlin, Neue Wache

Berlin, Neue Wache
70 x 50 cm
AP 229 -> Bestellen

Berlin, Königliches Opernhaus

Berlin, Königliches Opernhaus
70 x 50 cm
AP 230 -> Bestellen

Berlin, Schauspielhaus

Berlin, Schauspielhaus
70 x 50 cm
AP 231 -> Bestellen

Berlin, Brandenburger Tor

Berlin, Brandenburger Tor
68,7 x 49,8 cm
AP 215 -> Bestellen

Berlin, Reichstagsgebäude

Berlin, Reichstagsgebäude
68,7 x 49,8 cm
AP 130 -> Bestellen

Berlin, Schauspielhaus

Berlin, Schauspielhaus
68,7 x 49,8 cm
AP 216 -> Bestellen

E. Gärtner, Der Schlüterhof

E. Gaertner, Der Schlüterhof
68,7 x 49,8 cm
AP 219 -> Bestellen

Place Royale de Berlin

Place Royale de Berlin
68,7 x 49,8 cm
AP 125 -> Bestellen

Berlin, Gendarmenmarkt

Berlin, Gendarmenmarkt
100 x 47 cm
AP 314 -> Bestellen

Berlin, Reichstag

Berlin, Reichstag
100 x 47 cm - AP 339 -> Bestellen
68,7 x 49,8 cm - AP 222 -> Bestellen

Berlin, Unter den Linden

Berlin, Unter den Linden
100 x 47 cm
AP 384 -> Bestellen

Berlin, Königliches Schloß, Schlüterhof

Berlin, Königliches Schloß, Schlüterhof
100 x 37 cm
AP 336 -> Bestellen

Berlin, Pergamonaltar

Berlin, Pergamonaltar
100 x 37 cm
AP 338 -> Bestellen

Berlin, Altes Museum

Berlin, Altes Museum
100 x 37 cm
AP 381 -> Bestellen

Berlin, Zeughaus

Berlin, Zeughaus
100 x 37 cm
AP 382 -> Bestellen

Berlin, Museumsinsel

Berlin, Museumsinsel
100 x 37 cm
AP 383 -> Bestellen

A.Schlüter, Der Schlüterhof

A.Schlüter, Der Schlüterhof
50 x 30 cm
AP 124 -> Bestellen

Frankreich - Le CorbusierPosterPosterPosterImpressumDeutschland - Potsdam

Berliner Architektur: Residenzstadt, Museumsinsel und Metropole

Die Architekturplakate führen durch mehrere Jahrhunderte Berliner Baugeschichte. Sie verbinden die barocke Residenz der Hohenzollern mit Schinkels klassizistischem Berlin, den Museen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sowie den politischen Monumenten des Kaiserreichs. Fassadenzeichnungen, historische Stadtansichten und vergleichende Übersichten machen dabei nicht nur einzelne Bauwerke, sondern auch ihre Beziehungen im Stadtraum lesbar.

AP 385 und AP 386 · Siegessäule und Berliner Blick

Heinrich Strack entwarf die Siegessäule ab 1864; errichtet wurde sie 1865–1873 zur Erinnerung an die preußischen Siege von 1864, 1866 und 1870/71. Friedrich Drake schuf die bekrönende Viktoria. Das Denkmal stand zunächst auf dem Königsplatz vor dem Reichstag und wurde 1938/39 an den Großen Stern versetzt und erhöht. AP 385 widmet sich der präzisen Architektur der Säule. AP 386 verbindet sie in einem „Berliner Blick“ mit Schadows Quadriga und dem Reiterstandbild Friedrichs des Großen, das Christian Daniel Rauch schuf und das 1851 Unter den Linden aufgestellt wurde.

AP 558 und AP 227 · Berliner Dom

Der heutige Berliner Dom entstand 1894–1905 nach Plänen Julius Raschdorffs als Hof- und Domkirche der Hohenzollern. Seine mächtige Kuppel und die reich gegliederte, an italienischer Hochrenaissance und Barock orientierte Fassade bilden am Lustgarten ein bewusstes Gegenüber zum klassizistischen Alten Museum. AP 558 und AP 227 zeigen dasselbe Bauwerk in zwei Formaten und rücken seine symmetrische Westfront mit Portalvorbauten, Tambour und Kuppel in den Mittelpunkt.

AP 555, AP 556 und AP 303 · Berliner Baukunst im Vergleich

Die drei Übersichtsplakate ordnen Berliner Bauten als vergleichende Fassadenfolgen. AP 555 konzentriert sich auf Barock, Rokoko und Klassizismus von 1700 bis 1850; AP 303 verdichtet einen ähnlichen Zeitraum von 1695 bis 1850. AP 556 spannt mit Beispielen von 1230 bis 1900 den weitesten Bogen – von mittelalterlichen Kirchen über die barocke Residenz bis zur Architektur des Kaiserreichs. Gerade die einheitliche zeichnerische Darstellung lässt Maßstab, Proportionen, Dachformen und den Wandel der Fassadengliederung unmittelbar vergleichen.

AP 410, AP 557, AP 226 und AP 409 · Das Berliner Schloss

Das Berliner Schloss erhielt seine prägende barocke Gestalt zwischen 1698 und 1718 nach Entwürfen von Andreas Schlüter und Johann Friedrich von Eosander. Nach schweren Kriegsschäden wurde es 1950 gesprengt. Für das Humboldt Forum wurden drei äußere Barockfassaden, die Kuppel und drei Seiten des Schlüterhofs rekonstruiert und mit dem modernen Bau Franco Stellas verbunden. AP 410 stellt Ansichten des Schlosses vergleichend zusammen; AP 557 und AP 226 zeigen die repräsentative Außenfassade in zwei Formaten. AP 409 konzentriert sich auf Schlüters Fassadenentwurf von 1698.

AP 219, AP 336 und AP 124 · Der Schlüterhof

Im Schlüterhof verdichtete Andreas Schlüter die Formen des römischen Barock zu einer kraftvollen Palastarchitektur aus kolossalen Pilastern, stark profilierten Gesimsen und plastischem Figurenschmuck. AP 124 gibt die Hoffassade als streng frontale Zeichnung mit der Jahreszahl 1698 wieder; AP 336 zeigt den langen architektonischen Zusammenhang des Hofes. AP 219 ergänzt diese Analyse durch Eduard Gaertners Gemälde von 1830: Architektur und höfisches Alltagsleben erscheinen hier gemeinsam in einem atmosphärischen Innenraumpanorama unter freiem Himmel.

AP 302, AP 301, AP 384 und AP 230 · Unter den Linden und das Forum Fridericianum

Aus einem 1573 angelegten Reitweg entwickelte sich Unter den Linden zur repräsentativen Ost-West-Achse der Residenz. AP 301 dokumentiert die Fassaden des Boulevards im Jahr 1820, AP 384 fasst seine Monumente zu einem farbigen Architekturpanorama zusammen. AP 302 zeigt Eduard Gaertners Blick auf das Friedrichsforum von 1853. Dessen städtebauliches Programm war von Friedrich II. in Auftrag gegeben worden; das Königliche Opernhaus, heute Staatsoper, eröffnete 1742 nach einem Entwurf Georg Wenzeslaus von Knobelsdorffs. AP 230 isoliert seine ausgewogene klassizistische Hauptfassade aus dem Platzensemble.

AP 306 und AP 215 · Brandenburger Tor

Carl Gotthard Langhans errichtete das Brandenburger Tor 1788–1791 im Auftrag Friedrich Wilhelms II. Als Vorbild dienten die Propyläen der Athener Akropolis; fünf Durchfahrten und dorische Säulen übersetzen das antike Motiv in ein preußisches Stadttor. Johann Gottfried Schadows 1793 aufgestellte Quadriga stellte ursprünglich die Friedensgöttin dar, die in die Stadt einzieht. AP 306 und AP 215 zeigen die klare Staffelung von Säulenhallen, Attika und Figurengruppe in zwei unterschiedlichen Plakatformaten.

AP 228 und AP 229 · Schinkels Bauakademie und Neue Wache

Karl Friedrich Schinkels Bauakademie entstand 1832–1836. Ihr sichtbares Backsteinraster verband Konstruktion und Fassadengestaltung auf eine für das 19. Jahrhundert außergewöhnlich konsequente Weise; nach Kriegsschäden wurde der Bau bis 1962 abgetragen. AP 228 hält seine rationale Fassadenordnung fest. Die Neue Wache, AP 229, wurde bereits 1816–1818 für Friedrich Wilhelm III. gebaut. Der kompakte Bau erhält durch Eckrisalite und einen strengen dorischen Portikus monumentale Wirkung; seit 1993 ist er die zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

AP 231, AP 216, AP 125 und AP 314 · Schauspielhaus und Gendarmenmarkt

Das Schauspielhaus – heute Konzerthaus – wurde 1818–1821 nach Schinkels Plänen zwischen Deutschem und Französischem Dom errichtet. Nach der Kriegszerstörung rekonstruierte man 1979–1984 sein Äußeres; der Innenraum entstand neu im Geist Schinkels. AP 231 und AP 216 untersuchen die tempelartige Hauptfront in zwei Formaten. AP 314 zeigt das gesamte Platzensemble, dessen hohe Kuppeltürme Carl von Gontard 1780–1785 den beiden Kirchen hinzufügte. Die historische Vogelschau „Place Royale de Berlin“ in AP 125 erweitert den Blick vom Einzelbau auf Platz, angrenzende Quartiere und Stadtsilhouette.

AP 130, AP 339 und AP 222 · Reichstagsgebäude

Paul Wallot gewann 1882 den Wettbewerb für das Reichstagsgebäude; gebaut wurde es 1884–1894. Seine ursprüngliche Eisen-Glas-Kuppel war eine technische Neuerung und lag zentral über dem Plenarsaal. Nach Brand, Kriegsschäden und einem ersten Wiederaufbau gestaltete Norman Foster das Gebäude für den Deutschen Bundestag um; 1999 wurde es mit einer neuen begehbaren Glaskuppel wiedereröffnet. AP 130 zeigt die historische Hauptfassade, AP 339 und AP 222 bieten die lange Ansicht mit Wallots ursprünglicher Kuppel in zwei Formaten.

AP 232, AP 338, AP 381 und AP 383 · Museumsinsel und ihre Sammlungen

Die fünf Museen der Museumsinsel entstanden von 1824 bis 1930 und dokumentieren die Entwicklung moderner Museumsarchitektur; seit 1999 gehört das Ensemble zum UNESCO-Welterbe. AP 383 vereint seine Bauten in einem durchgehenden Panorama. AP 381 zeigt Schinkels 1823–1830 errichtetes Altes Museum mit ionischer Säulenhalle und zentraler, vom Pantheon angeregter Rotunde. Zwei berühmte Sammlungsobjekte ergänzen die Architektur: AP 232 zeigt die um 1340 v. Chr. geschaffene, farbig gefasste Büste der Nofretete im Neuen Museum. AP 338 rekonstruiert die Westfront des Pergamonaltars, der um 170–160 v. Chr. unter Eumenes II. entstand und dessen großer Fries den Kampf der Götter gegen die Giganten schildert.

AP 382 · Das Zeughaus

Mit der Grundsteinlegung 1695 begann der Bau des Zeughauses als kurfürstliches Waffenarsenal. Nach Planungen Johann Arnold Nerings und Arbeiten Martin Grünbergs prägten Andreas Schlüter und Jean de Bodt den Bau; 1706 war das Äußere, 1730 das Innere vollendet. Die lange Barockfassade des Posters AP 382 zeigt den Rhythmus aus Rundbogenöffnungen, Fenstern und plastischem Schmuck. Berühmt sind Schlüters Masken sterbender Krieger im Innenhof. Heute ist das Zeughaus Sitz des Deutschen Historischen Museums.