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Architekturplakate von Griechenland

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K.F.Schinkel, Entwurf zu einem Königspalast auf der Akropolis

K.F.Schinkel, Entwurf zu einem Königspalast auf der Akropolis
100 x 70 cm
AP 504 -> Bestellen

Athen, Akropolis

Athen, Akropolis
100 x 70 cm
AP 569 -> Bestellen

Epidauros, Asklepios-Tempel

Epidauros, Asklepios-Tempel
100 x 70 cm
AP 568 -> Bestellen

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Griechische Architektur zwischen Antike und Klassizismus

Die drei Architekturposter dieser Seite verbinden die griechische Antike mit ihrer Wirkung auf den Klassizismus des 19. Jahrhunderts.

AP 569 · Athen, Akropolis

Das Plakat zeigt das berühmte Heiligtum über der Stadt. Nach den Perserkriegen ließ der Staatsmann Perikles das Plateau im 5. Jahrhundert v. Chr. zu einem ausgewogenen Ensemble monumentaler Bauten umgestalten. Der Parthenon entstand 447–432 v. Chr. nach Plänen von Iktinos und Kallikrates unter der künstlerischen Leitung des Bildhauers Phidias. Die Propyläen von Mnesikles, der Tempel der Athena Nike und das Erechtheion ergänzten die Anlage. Das Zusammenspiel von Architektur, Topografie und Blickachsen machte die Akropolis zu einem Vorbild, das die europäische Baukunst bis in die Moderne prägte.

AP 568 · Epidauros, Asklepios-Tempel

Das Motiv führt auf die Peloponnes in das bedeutendste Heilzentrum der griechisch-römischen Welt. Der kleine dorische Ringhallentempel wurde etwa 380–375 v. Chr. von Theodotos entworfen. Seine 6 mal 11 Säulen umgaben eine reich ausgestattete Cella; im Inneren stand das Kultbild des Heilgottes Asklepios. Tempel, Schlafhalle, Bäder, Sportanlagen, Herberge und Theater bildeten gemeinsam einen Ort, an dem religiöse Heilrituale und frühe medizinische Praxis miteinander verbunden waren.

AP 504 · K. F. Schinkel, Königspalast auf der Akropolis

Einen radikalen Gegenentwurf zur archäologischen Rekonstruktion liefert Karl Friedrich Schinkels Palastentwurf. Nachdem Otto 1832 König von Griechenland geworden war, entwarf Schinkel 1834 eine Residenz auf dem östlichen Drittel des Akropolisplateaus. Die Idee ging auf den preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm zurück. Schinkel ordnete die neue Palastanlage hinter Parthenon und Erechtheion an und krönte die Komposition mit einer monumentalen Athena Promachos. Der visionäre Entwurf wurde nicht ausgeführt, weil zu dieser Zeit bereits das Athener Stadtschloss am Rand der Altstadt begonnen worden war. Das Architekturplakat bewahrt damit eine der eindrucksvollsten Architekturutopien des europäischen Klassizismus.