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Architekturplakate von Frankreichs Provinzen

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Reims, Notre-Dame

Reims, Notre-Dame
70 x 100 cm - AP 562 -> Bestellen
30 x 40 cm - AP 019 -> Bestellen

Reims, Notre-Dame, 1869

Reims, Notre-Dame, 1869
70 x 100 cm
AP 419 -> Bestellen

Architecture Francaise

Architecture Francaise
70 x 100 cm
AP 566 -> Bestellen

Avignon, Palais des Papes

Avignon, Palais des Papes
100 x 65,2 cm
AP 564 -> Bestellen

Mont-Saint-Michel

Mont-Saint-Michel
84,1 x 59,4 cm
AP 708 -> Bestellen

Cité de Carcassonne

Cité de Carcassonne
100 x 47 cm
AP 709 -> Bestellen

Frankreich - SchlösserPosterPosterPosterImpressumFrankreich - Revolutionsarchitektur

Baukunst in Frankreichs Provinzen

Die sechs Architekturplakate führen von der Kathedralgotik der Champagne über den päpstlichen Palastbau in Avignon bis zu den befestigten Silhouetten des Mont-Saint-Michel und von Carcassonne. Zwei Ansichten von Notre-Dame in Reims und ein vergleichendes Übersichtsblatt ergänzen die Monumente zu einem Panorama französischer Baukunst vom Mittelalter bis ins späte 20. Jahrhundert.

AP 562 und AP 019 · Notre-Dame in Reims

Nach dem Brand des Vorgängerbaus begann 1211 der Neubau der Kathedrale von Reims; der wesentliche Bau entstand innerhalb von rund sechs Jahrzehnten. Ihre Westfassade verbindet Architektur und Skulptur besonders eng: Drei tief gestaffelte Portale, die große Fensterrose und eine durchbrochene Königsgalerie führen den Blick zu den beiden Türmen. Reims war zugleich Krönungskirche der französischen Könige und ist damit Bauwerk und Geschichtsbild in einem. AP 562 zeigt die Fassade farbig und hebt Maßwerk, Glasflächen und Portale hervor; AP 019 bietet dasselbe Motiv in kleinerem Format.

AP 419 · Notre-Dame in Reims, historische Darstellung von 1869

Die historische Zeichnung zeigt die Westfassade vor den schweren Beschädigungen des Ersten Weltkriegs und macht die ungewöhnliche Dichte ihres figürlichen Schmucks lesbar. Anders als eine rein technische Bauaufnahme vermittelt das Blatt die Wirkung der gesamten Schaufassade: Portale, Wimperge, Rose, Königsgalerie und Türme erscheinen als zusammenhängende gotische Komposition. Im Vergleich mit AP 562 lässt sich zugleich erkennen, wie unterschiedlich Linie, Tonwert und Kolorierung denselben Bau erschließen.

AP 566 · Architecture Française, 1160–1990

Das Übersichtsplakat stellt französische Monumente und Bautypen aus mehreren Jahrhunderten in vergleichenden Ansichten gegenüber. Sakralbauten und Herrschaftszeichen – darunter gotische Kathedralfassaden, Arc de Triomphe und Invalidendom – treffen auf Schlösser, Stadtpalais und lange klassizistische Fassaden. Die Louvre-Pyramide setzt schließlich einen zeitgenössischen Akzent vor den historischen Palast. So lässt die Anordnung Veränderungen unmittelbar sichtbar werden: von mittelalterlicher Vertikalität über symmetrische Schlossanlagen der Renaissance und des Barock bis zum bewussten Dialog von alter und neuer Architektur.

AP 564 · Palais des Papes in Avignon

Als Avignon im 14. Jahrhundert Sitz der Päpste war, entstand der heutige Palast hauptsächlich unter Benedikt XII. und Clemens VI. in weniger als zwanzig Jahren, von 1335 bis 1352. Pierre Poisson leitete den Bau des wehrhaften Palais Vieux; Jean de Louvres verantwortete wesentliche Erweiterungen des repräsentativeren Palais Neuf. Hohe, nahezu geschlossene Mauern und mächtige Türme geben dem Komplex den Charakter einer Festung, während Kapellen, Audienzräume und einst reich ausgemalte Gemächer seine religiösen und höfischen Aufgaben erfüllten. AP 564 entfaltet die lange Front als präzise Architekturansicht.

AP 708 · Mont-Saint-Michel

Auf dem Felsen in der normannischen Gezeitenbucht wuchs seit dem frühen Mittelalter ein Heiligtum, in dem sich Naturraum, Kloster, Dorf und Befestigung untrennbar verbinden. Benediktiner ließen sich 966 nieder; 1023 begann der Bau der romanischen Abteikirche. Ab 1204 entstand an der steilen Nordseite die gotische „Merveille“ mit übereinander gestapelten Sälen, Refektorium und Kreuzgang. Stützbauten und Krypten tragen die Anlage über dem unregelmäßigen Fels. AP 708 zeigt diese vertikale Schichtung besonders anschaulich: Häuser und Mauern umringen den Fuß, darüber steigen Klosterbauten und Kirche bis zur im 19. Jahrhundert ergänzten Turmspitze auf.

AP 709 · Cité de Carcassonne

Carcassonne bewahrt ein außergewöhnlich vollständiges System mittelalterlicher Befestigungen, das auf spätantiken Mauern aufbaut und vor allem im 13. Jahrhundert ausgebaut wurde. Zwei Mauerringe mit dazwischenliegenden Lices umschließen Stadt, Burg und Basilika; runde Türme, Tore und Barbakane staffeln die Verteidigung in die Tiefe. Ab 1853 leitete Eugène Viollet-le-Duc eine langjährige Restaurierung, die das heutige Erscheinungsbild prägte und selbst zu einem wichtigen Kapitel der Denkmalpflege wurde. AP 709 stellt zwei Panoramen gegenüber und macht dadurch Aufbau, Rhythmus und unterschiedliche Seiten der weiten Befestigungsanlage vergleichbar.