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Architekturplakate von Wien

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O.Wagner, Postsparkasse

O.Wagner, Postsparkasse
37 x 100 cm
AP 206 -> Bestellen

Wiener Barockarchitecture

Wiener Barockarchitecture
59,4 x 84,1 cm
AP 111 -> Bestellen

Wiener Barockpaläste

Wiener Barockpaläste
59,4 x 84,1 cm
AP 112 -> Bestellen

Wien, Karlskirche

Wien, Karlskirche
59,4 x 84,1 cm
AP 330 -> Bestellen

Das Belvedere des Prinzen Eugen in Wien

Das Belvedere des Prinzen Eugen in Wien
100 x 68,7 cm (Büttenpapier)
AP 401 -> Bestellen

Wien, Oberes Belvedere

Wien, Oberes Belvedere
100 x 37 cm
AP 331 -> Bestellen

Wien, Schloß Schönbrunn

Wien, Schloß Schönbrunn
100 x 37 cm
AP 343 -> Bestellen


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Wien zwischen Barock und Moderne

Sieben Architekturplakate führen von den großen Wiener Barockensembles des 18. Jahrhunderts bis zu Otto Wagners funktionaler Architektur der Moderne. Vergleichende Fassadenstudien, präzise Einzelansichten und ein weit ausgreifendes Belvedere-Panorama machen unterschiedliche Maßstäbe der Stadt- und Baugeschichte lesbar.

AP 206 · Otto Wagner, Postsparkasse

Otto Wagner errichtete das k.k. Postsparkassenamt zwischen 1904 und 1912 und entwarf neben dem Gebäude auch Innenräume und Mobiliar. Die konsequent funktionsgerechte Anlage zählt zu den Schlüsselwerken der Wiener Moderne. Granit- und Marmorplatten verkleiden die Fassade; sichtbar gesetzte Aluminiumteile verbinden technische Zweckmäßigkeit mit einem neuen, sachlichen Ausdruck. Das hochformatige Plakat zeigt Wagners Perspektive des Mittelrisalits und konzentriert den Blick auf die strenge Fassadenordnung.

AP 111 und AP 112 · Wiener Barockarchitektur und Barockpaläste

Die beiden Vergleichsplakate stellen Kirchen- und Palastfassaden aus der Zeit von 1650 bis 1750 gegenüber. Im Mittelpunkt stehen Johann Bernhard Fischer von Erlach und Johann Lucas von Hildebrandt, deren Bauten das barocke Wien entscheidend prägten. Statt eines einzelnen Bauwerks zeigen die Tafeln, wie sich Kuppeln, Giebel, Mittelrisalite, Säulenordnungen und bewegte Dachlandschaften zu unterschiedlichen repräsentativen Kompositionen verbinden.

AP 330 · Wien, Karlskirche

Kaiser Karl VI. stiftete die Karlskirche aufgrund eines Gelübdes während einer Pestepidemie. Der 1716 begonnene und in den späten 1730er-Jahren vollendete Bau war das letzte große Werk Johann Bernhard Fischer von Erlachs. Die Kirche ist dem heiligen Karl Borromäus geweiht; Szenen aus seinem Leben ziehen sich als Reliefband um die beiden 47 Meter hohen Säulen vor der Fassade. Das Plakat gibt die spannungsreiche Verbindung von Portikus, Triumphsäulen, seitlichen Pavillons und mächtiger Kuppel als präzise Frontalansicht wieder.

AP 401 und AP 331 · Das Belvedere des Prinzen Eugen

Prinz Eugen von Savoyen beauftragte Johann Lucas von Hildebrandt mit seinem Wiener Sommersitz. Das Untere Belvedere entstand ab 1712 als Wohnschloss; 1717 begann der Bau des vor allem zur Repräsentation bestimmten Oberen Belvedere, das 1723 vollendet wurde. Dominique Girard plante den terrassierten Garten, der beide Schlösser zu einem barocken Gesamtensemble verbindet. AP 401 vereint Fassaden, Grundriss, Gartendisposition und Details, während AP 331 die lang gestreckte Gartenfront des Oberen Belvedere isoliert betrachtet.

AP 343 · Wien, Schloss Schönbrunn

Leopold I. beauftragte Johann Bernhard Fischer von Erlach 1693 mit einem Jagdschloss; 1696 begannen die Arbeiten, und 1700 war der Mitteltrakt bewohnbar. Unter Maria Theresia verwandelte Nikolaus Pacassi die Anlage ab 1743 in eine weitläufige kaiserliche Sommerresidenz. Die heute wesentlich ruhigere Fassadengestalt geht auf einen weiteren Umbau durch Johann Aman von 1817 bis 1819 zurück. Das breite Plakat macht die lange, axial gegliederte Gartenfassade als charakteristisches Bild des Schlosses sichtbar.